W² Bio Weinbau Waltl

Carinthian Artisan Winery

Weinbau als Projekt

Als Öko(klein)betrieb setzen wir auf einen biologisch aktiven Boden, der den Reben ein gesundes Wachstum ermöglicht. Die grünen Untersaaten sollen vielfältige Lebensräume für oft schon bedrohte Pflanzen- und Tierarten schaffen und vor allem Nützlinge stärken. Dabei verzichten wir auf Kunstdünger und chemisch-synthetische Substanzen (Herbizide und Pestizide) und schützen die Reben vor Schädlingen und Krankheiten durch pflanzenstärkende Naturpräparate.

Wir arbeiten im Weingarten gemeinsam mit unseren Schafen und Hühnern …

Die Arbeiten erfolgen zumeist händisch – zur Lese laden wir gerne Helfer ein, die mit uns im Weingarten sorgfältig und vorsichtig die Trauben in Lesekisten legen damit sie wohlbehalten zum Rebeln und Pressen gebracht werden können.

Potenzial für die Zukunft

Der BIO Weingarten Waltl in Klagenfurt ist zunächst eine Initiative aus Liebe zum Weinbau und einer Weinkultur, die auch den geänderten ökologischen Gegebenheiten Rechnung tragen soll und Nachhaltigkeit keineswegs als Schlagwort versteht. Anfangs mehr als Ausgleich und Hobby gedacht, will das Projekt durchaus als Zukunftschance gesehen werden um Nischenprodukte zu entwickeln, die als ‚Orange und Natural Wines‘ in den Verkauf gelangen sollen.

Dort wo unsereseits wegen Schädlingen oder ungünstigen Wetterverhältnissen interventiert werden muss bauen wir die Weine als Classic Linie aus und kennzeichnen das auch entsprechend – die Biorichtlinien werden selbstverständlich auch bei diesen Weinen eingehalten.

2021 haben wir unseren Weingarten um 3.000m² erweiert.

Folgende Sorten wurden von uns auf nicht ganz 2 ha ausgepflanzt:

Weiß:

  • Muscaris
  • Souvignier Gris
  • Cabernet Blanc
  • Donauriesling
  • Blütenmuskateller
  • Sauvignac (2021)
  • Carlardis Blanc (2023)

Rot:

  • Cabernet Jura
  • Cabernet Cortis
  • Satin Noir (2021)

Weinbau ist in Kärnten noch relativ jung und unterentwickelt, Orange Wein ist wenig bekannt. Gerade diese Kombination aus Chance und Liebe, biologischer Verträglichkeit und Nische verleiht dem Projekt Zukunftspotenzial, das sich mit Hilfe einiger weniger Geldgeber über Crowdfunding verwirklichen ließ.

Alle drei Flächen (2 ha)  sind als Riede Herzoghof biologisch zertifiziert.